Ernst Gottlob Matthäi

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Das Büsch-Denkmal in Hamburg.

Ernst Gottlob Matthäi (* 14. Juni 1779 in Meißen; † 19. April 1842 in Dresden) war ein Bildhauer. Er wurde Ehrenprofessor an der Kunstakademie zu Rom.

Leben und Werk

Ernst Gottlob Matthäi wurde 1779 als Sohn des Modelleurs an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen Johann Gottlob Matthäi in Meißen geboren. Die gesamte Familie zieht 1794 nach Dresden. Im Jahre 1805 reist er nach Rom um sich dort von Bertel Thorvaldsen zum Bildhauer ausbilden zu lassen.

Er schuf unter der Anleitung von B. Thorvaldsen in Rom das Relief „Iris, wie sie den Priamos als Trösterin erscheint“. Das Relief bekommt große Anerkennung, sodass es auch in Gips abgegossen wird. Im Dresdner Salon findet der Abguss auf einer Kunstausstellung ebenfalls großen Beifall. Zudem wurden im Dresdner Salon noch die Köpfe der Antike: Minerva, Sapphos, Melpomene und Isis von E. G. Matthäi gezeigt.

Nach der Rückkehr aus Rom wird er als Professor an die Kunstakademie in Dresden berufen und lehrt dort seinen Schülern das Bossieren und das Modellieren. Im Jahre 1827 vollendete er ein Modell für die Anatomie des Pferdes. Weitere Arbeiten folgen für Stuttgart und für das Grüne Gewölbe in Dresden. E. G. Matthäi wurde Direktor des Zoologischen Museums und zuletzt als Nachfolger seines Vaters der Inspektor der Mengsschen Gipsabdrücke in Dresden.

Ernst Gottlob Matthäi verstirbt am 19. April 1842 in Dresden.[1]

Werke (Auswahl)

  • Büsch-Denkmal (Johann Georg Büsch), Hamburg, gemeinsame Arbeit mit Johann Conrad Wolff, 1802. Das Portrait schuf E. G. Matthäi.
  • Pallas Athene, Reliefbüste, um 1815.
  • Büste Carl Maria von Weber, 1824.
  • Venus in einer Muschel, auf dem Rosenstein bei Stuttgart.
  • Modelle der Figuren für einen Kamin im Grünen Gewölbe in Dresden.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 65 und 66.