Buchtitel „Elbvolk“ von E. Zöllner, 1934.

Die Publikation Elbvolk (Buch), vollständiger Titel Mein Elbvolk – Elbefischer – Elbschiffer und Elbflößer ist ein Buch von Emil Zöllner (1879-1948) aus dem Jahre 1934. Es erschien in der Erstauflage im Verlag Friedrich Brandstetter, Leipzig. Das Buch hat 63 Seiten und wurde vom Autor mit sechs Zeichnungen und Grafiken von Paul Kretzschmar bereichert.

Das Elbebuch

Der Autor beschreibt in der Publikation den Strom Elbe und die Menschen, welche mit dem Fluss leben. Die Elbe hat dabei viele Gesichter, sie fließt nicht nur einfach so dahin. Zudem gibt er interessante Einblicke in die Elbflößerei und der Elbfischerei. Einige Themen stehen dabei im direkten Bezug zur Meißen.

Ob Elbschiffer, Flößer oder auch Fischer, der Meißner Autor Emil Zöllner beschreibt ihre Geschichten ausführlich und vor allem spannend. Er betrachtet dabei das Leben mit und auf der Elbe nicht nur von der romantischen Seite, denn der einstige Aal- oder Störfang war gut vorzubereiten. Interessante und heute längst ausgestorbene Berufe wie der „Wiedendreher“, welcher besonders für den Floßbau von großer Bedeutung war, werden wie der treue „Kahnhund“ vorgestellt. Ein ganzes Kapitel widmet der Autor den Kindern der Elbschiffer, denn nicht selten war einst die gesamte Familie mit an Bord. Zudem beschreibt er die Funktionen von technischen Hilfsmitteln, die wie der „Vermaler“, beim Schiffsverkehr auf der Elbe unentbehrlich waren.

Kapitel

  • Die Elbe und die Menschen
  • Elbfischer
  • Meißner Elbfischer auf dem Aalfang
  • Störfang auf der Elbe im vorigen Jahrhundert
  • In einem Elbkahn
  • Die Kinder des Elbschiffers
  • Elbschiffer bei Eisgang
  • Der Kahnhund
  • Der Rattenfänger
  • Flöße und Flößer auf der Elbe
  • Der alte Floßführer
  • Beim Wiedendreher
  • Der Vermaler

Durch seine leidenschaftliche Forschungsarbeit zur Elbe war Emil Zöllner auch unter den Namen „Elb-Zöllner“ bekannt.

SLUB Digitale Sammlungen „Elbvolk“ von Emil Zöllner