Eduard Leschner
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Eduard Leschner (* 17. April 1807 in Freiberg; † 28. Oktober 1878 in Niederfähre) war ein Kaufman und Stadtrat in Meißen. Er wurde am 30. Dezember 1874 Ehrenbürger der Stadt Meißen.
In Meißen war Eduard Leschner vor allem als Besitzer des sogenannten „tiefen Ladens" am Heinrichsplatz Nr. 5 bekannt. Zudem war er teilweise als unbesoldeter Stadtrat von 1859 bis 1878 tätig. Er hatte sich Verdienste um das Gemeinwohl der Stadt Meißen erworben besonders durch seine Stiftungen für wohltätige und gemeinnützige Zwecke.
Auf der Stadtratssitzung am 13. August 1874 wurde vorgeschlagen Eduard Leschner für seine Verdienste zum Wohle der Stadt die Ehrenbürgerschaft von Meißen zu verleihen. In der Begründung wurde folgendes festgehalten: In Anerkennung der Menschenfreundlichkeit, des Gemeinsinns und der opferfreudigen Hingebung für die Wohlfahrt unserer Stadt, welche während seiner langjährigen Verwaltung städtischer Ehrenämter und insbesondere durch die von ihm auf eigene Kosten ausgeführte, der Verbesserung des Straßenverkehrs und dem Naturgenusses gewidmeten Bauten und Anpflanzungen an den Tag gelegt hat. Am 30. Dezember 1874 wurde ihm die entsprechende Ehrenurkunde überreicht.
Eduard Leschner verstirbt am 28. Oktober 1878 in Niederfähre. Sein Grab befindet sich auf dem Stadtfriedhof. Am 28. Januar 1891 erhielt eine Straße im Triebischtal den Namen Leschnerstraße.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67, 68 und 197.