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Porzellanmanufaktur Meißen.

Eduard Braunsdorf, eigentlich Julius Eduard Braunsdorf (* 1841 in Niederfähre; † 1922 in Meißen im Ortsteil Questenberg) war ein Porzellanmaler, Manufakturist und Aquarellist.

Leben und Werk

Eduard Braunsdorf begann seine Tätigkeit an der Königlichen Porzellan-Manufaktur Meißen im Jahre 1885 als Porzellanmalerlehrling. Bereits 1861 bekommt er für eine erste große Arbeit eine Auszeichnung und ab 1862 arbeitet er an der Porzellanmanufaktur als Blumenmaler. Auf der Londoner Weltausstellung werden 1862 einige Entwürfe von E. Braunsdorf präsentiert. In der Zeit von 1880 bis 1906 ist er Zeichenlehrer an der Zeichenschule der Porzellanmanufaktur und 1900 erfolgt seine Berufung als Professor an die Kunstakademie Dresden.[1]

E. Braunsdorf entwickelte einen charakteristischen Impressionen Stil, welcher zudem mit weichen Übergängen und Farbnuancen vom Hauptmotiv in den Hintergrund überleitet. Sein Stil revolutionierte in dieser Zeit die Blumenmalerei an der Porzellanmanufaktur. Er malt dabei seine Blumenmotive nicht nur auf Porzellan, sondern auch auf Papier und Karton. Im Jahre 1906 geht E. Braunsdorf in Pension. In der damaligen selbstständigen Gemeinde Questenberg bewohnt er 1912 das Haus Nr. 14. Er verstirbt im Jahre 1922 in Meißen.

Literatur

  • Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011.

Einzelnachweise

  1. Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011, S. 90.