Domkeller
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Der Domkeller am Domplatz Nr. 9 gehört mit zu den ältesten Schankwirtschaften der Stadt Meißen. Die Gaststätte befindet sich auf dem Burgberg und von der Terrasse des Domkellers hat man einen schönen Blick auf die Altstadt von Meißen.
Das Gebäude ist ein Einzeldenkmal und gehört zur Sachgesamtheit Burgberg Meißen. Das zweigeschossige Haus mit Hintergebäude wurde im Stil der Spätgotik erbaut.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wird der Domkeller als „Thumkeller“ im Jahre 1556. Gleichzeitig war das Gebäude auch der Wohnsitz des Dom-Glöckners. Im Domkeller durften damals pro Jahr nur 40 Fass Bier aus Freiberg an die Domgeistlichen und an die Chorschüler ausgeschenkt werden. In dieser Zeit wurde die Schankwirtschaft auch als „freibergischer Keller bezeichnet. Ab 1588 erhöhte sich das Ausschank-Limit auf 50 Fass Freiberger Bier pro Jahr. Der Ausschank war im Domkeller auch an kranke und Schwangere Personen erlaubt.
Ab 1597 durfte das ausgeschenkte Bier auch aus anderen Städten bezogen werden. Doch nicht mehr als 20 Fass Bier wurde dann aus Torgau und Belgern bezogen. Das Gesamtlimit von 50 Fass blieb jedoch bestehen.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 62.