Dombauverein
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Der Dombauverein in Meißen, eigentlich „Dombau-Verein Meißen e.V.“, hat sich die Aufgabe gestellt, die Instandsetzung des Domes unter den denkmalpflegerischen Gesichtspunkten im Innen- und Außenbereich zu fördern. Zudem trägt der Dombauverein dazu bei, dass die im Dom und in den Archiven bewahrten Kunstschätze, Schriften und Urkunden museal erforscht und erschlossen werden. Der Verein hat seinen Sitz auf dem Burgberg im Haus Domplatz Nr. 7.
Die Mitglieder vom Dombauverein fördern die Kirchenmusik und bilden, da der Meißner Dom keine eigene Gemeinde hat, die Kirchgemeinde der Meißner Bischofskirche.
Geschichte
Am Anfang der 1890er Jahre trug der Meißner Geschichtsverein den Gedanken in die Öffentlichkeit, den durch die Jahrhunderte gealterten Bau des Domes zu untersuchen und auszubessern. Vor allem sollten jedoch die Türme wieder ergänzt werden. Im März 1896 gründete sich der „Meißner Dombauverein“ und nahm sich der schwierigen Aufgabe an. Das Geld für die umfangreichen Aufgaben am Dom beschaffte sich der Verein durch eine Lotterie in fünf Serien.[1] Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Dombauverein 1918 aufgelöst.
Neugründung
Am 14 Mai 1994 gründete sich im Keller der Propstei am Domplatz Nr. 7 der Meißner Dombauverein unter dem Namen „Dombau-Verein Meißen e.V.“ wieder neu. Die gestellten Ziele und Aufgaben des „Dombau-Verein Meißen e.V.“ decken sich heute grundsätzlich mit den Zielen des von 1896 bis 1918 wirkenden Vorgängerverein. Die Trägerschaft für die bereits geplante Dom-Sanierung sollte nun vom Hochstift auf den Dombauverein übergehen. Vordringlichste Aufgabe war zunächst die Beschaffung der finanziellen Mittel für die Dom-Sanierung. Im Februar 1995 hatte der Verein 50 Mitglieder und bis Mitte 1995 hatte man bereits ca. 10 000 DM für die Sanierung zusammengetragen.[2]
Literatur
- Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen, Druck und Verlag, Druckerei Klinkicht & Sohn, Meißen, 1929.
- Günter Naumann: Meißner Chronik 1989-1996, Kreissparkasse Meißen 1996.