Die tapferen Weiber von Meißen
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Die Legende über Die tapferen Weiber von Meißen besteht seit dem Jahr 1015.
Demnach konnte am 13. September 1015 ein Angriff der Polen unter Mieszko, dem Sohn von Herzog Boleslaws auf die Meißner Burg zunächst abgewehrt werden. Der Angriff wurde dabei schließlich auch wegen eines herannahenden Hochwasser der Elbe von den Polen abgebrochen. Jedoch wurde das gesamte Umland und die Wasserburg verwüstet.
Wie die Legende berichtet sollen damals die Frauen der Burgverteidiger die Brände, welche durch Brandpfeile ausgelöst wurden, in der Burg mit Met gelöscht haben. Die Meißner Frauen haben die Burg zudem verteidigt, indem sie Steine heranschafften und auf die Angreifer herabwarfen.[1][2]
In der Albrechtsburg ist eine Verteidigungsszene der tapferen Meißner Frauen auf einem Wandbild von Anton Dietrich zu sehen.
Literatur
- Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen, Druck und Verlag, Klinkicht & Sohn, Meißen, 1929.
- Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, 1993.