Die gezeichneten „Anwohner“ (Projekt)

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Haus Görnische Gasse Nr. 33.
Detail eines Bildes von Olaf Fieber.
Das Haus Görnische Gasse Nr. 4.

Das Projekt Die gezeichneten „Anwohner“ war ein Kunstprojekt vom Stammtisch Görnische Gasse in der Meißner Altstadt. Dabei wurden einige Fenster der unsanierten und leerstehenden Wohnhäuser entlang der Görnischen Gasse mit Fensterbildern ausgestattet. Ähnlich wie beim Künstlerprojekt Meißens „tote Augen“ im Jahre 1994 an Schaufensterscheiben, wurden nun Wohnungsfenster zunächst mit Holz verkleidet und anschließend künstlerisch gestaltet. Unterstützt wurde damals das Projekt von der "Brumm Bau GmbH" aus Meißen.

Die Zeichnungen schuf der Meißner Porzellandesigner Olaf Fieber ab 2006. Die „gezeichneten Anwohner“ schauten aus den Fenstern heraus und gaben dem Betrachter auch einen kleinen Einblick in die Wohnung.

Projektziel

Mit den Fensterbildern entlang der damals noch unsanierten Görnischen Gasse, wollte der „Stammtisch Görnische Gasse“, welcher durch Holger Metzig gegründet wurde, auf das große Potential hinweisen, was in den einzelnen, teilweise historischen Häusern dieser Altstadt-Gasse steckt. Im unsanierten Haus Görnische Gasse Nr. 4 hatte sich zudem die Künstlergruppe „Weißer Elefant“ gegründet. Gemeinsam wollte man auf die Gasse aufmerksam machen. Dabei enstand dann auch die Idee zum Projekt.

Heute befindet sich im Haus Nr. 4 das Porzellan-Café „Weißer Elefant“. Bereichert wurde das Café von der Meißner Künstlergruppe „Weißer Elefant“ mit zahlreichen Figuren und weiteren Kunstgegenständen aus Porzellan.[1]

Häuser mit bemalten Fenstern in der Görnischen Gasse

Die Anzahl der mit gezeichneten „Anwohnern“ ausgestatteten Fenster an den unsanierten Häusern war unterschiedlich. Mit Fensterbildern versehen waren im Jahre 2012 noch die Häuser

  • Görnische Gasse Nr. 2, drei Bilder
  • Görnische Gasse Nr. 3, zwei Bilder
  • Görnische Gasse Nr. 4, zwei Bilder
  • Görnische Gasse Nr. 7, zwei Bilder
  • Görnische Gasse Nr. 8, zwei Bilder
  • Görnische Gasse Nr. 32, ein Bild
  • Görnische Gasse Nr. 33, drei Bilder
  • Görnische Gasse Nr. 38, ein Bild

An einigen Häusern waren die Fensterbilder noch 2018 erlebbar.

Literatur

  • tvM Fernsehbeitrag vom 21. November 2024: Kunst und Genuss vereint – Porzellancafé „Weißer Elefant“ in der Görnischen Gasse eröffnet.

Einzelnachweise

  1. tvM Fernsehbeitrag vom 21. November 2024: Kunst und Genuss vereint – Porzellancafé „Weißer Elefant“ in der Görnischen Gasse eröffnet.