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Die alte Stadtschule in Meißen. Zeichnung um 1855.

Die alte Stadtschule der Stadt Meißen befand sich ab 1540 in den Räumen des Franziskanerklosters, dem heutigen Stadtmuseum in der Altstadt, direkt am Schulplatz. Der heutige Schulplatz enstand auf dem ehemaligen Areal des Franziskanerklosters. Der Schulplatz wurde später auch als Schulhof der Roten Schule genutzt und umfasst dabei den ehemaligen Klosterhof und die vier Flügel vom Franziskanerkloster.[1]

Alte Stadtschule

Als Schulräume wurde das Refektorium und auch das „große Auditorium“ sowie weitere Räume genutzt. Es waren Räume mit Balkendecken, deren Unterzüge schlichte Säulen stützten. Im Hausflur direkt unter der Treppe war der sogenannte „Karzer“ angelegt.

Es handelte sich um eine Rückbildung der Klosteranlage zu der nur noch wenige Unterlagen vorhanden sind. Demnach bestand die alte Schule aus einem westlichen und einem östlichen Flügelbau, welcher schiefwinklig, dem Lauf der Triebisch folgte. Dort gab es einst noch einen Südflügel, welcher durchbrechende hohe Fenster hatte und daher einen saalartigen Raum vermuten lässt.[2]

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Beschreibung und Darstellung der älteren Bau- und Kulturdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen (Stadt, Vorstädte, Afrafreiheit und Wasserburg), C. C. Meinhold & Söhne, 1917.
  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.

Einzelnachweise

  1. ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 297.
  2. ↑ Cornelius Gurlitt: Beschreibung und Darstellung der älteren Bau- und Kulturdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen (Stadt, Vorstädte, Afrafreiheit und Wasserburg), C. C. Meinhold & Söhne, 1917, S. 78, 79, 197 und 198.