Die Ottilienkirche
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Die Ottilienkirche war vermutlich eine Kirche in der Nähe von Niederjahna. Sie soll sich dabei an der einstigen „Lommatzscher Straße“ befunden haben.
Geschichte
Nach der Chronik von Lorenz Faust aus dem Jahre 1588, soll es eine „Ottilienkirche“ unweit von Meißen gegeben haben. Die Kirche soll demnach bereits 1468 aufgrund des Gelübdes eines Trompeters erbaut worden sein. L. Faust berichtet jedoch auch, dass die Ottilienkirche seiner Zeit bereits „gar eingegangen“ war, welches für eine Existenz sprechen könnte.
Quellenlage
Diese Aussage ist heute nicht belegt und zweifelhaft, da man später keine Reste eines Kirchenbaues vorgefunden hatte. Auch weitere Quellen oder gar Urkunden wurden bisher nicht gefunden.[1] Im Meißner Volksmund wurde die „Ottilienkirche“ jedoch oft erwähnt.
Literatur
- Lorenz Faust: Geschicht- und Zeitbüchlein etc., Dresden, 1588.
- Cornelius Gurlitt: Beschreibung und Darstellung der älteren Bau- und Kulturdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen (Stadt, Vorstädte, Afrafreiheit und Wasserburg), C. C. Meinhold & Söhne, 1917.
Einzelnachweise
- ↑ Cornelius Gurlitt: Beschreibung und Darstellung der älteren Bau- und Kulturdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen (Stadt, Vorstädte, Afrafreiheit und Wasserburg), C. C. Meinhold & Söhne, 1917, S. 143.