Die Neumarktkachel
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Eine Erfindung aus dem Jahre 1915 war Die Neumarktkachel von Karl Polko aus Meißen. Der Ingenieur Karl Polko war damals Direktor der „Meißner Ofen- und Porzellanfabrik vorm. C. Teichert“ am Neumarkt Nr. 5. Die sogenannte „Neumarktkachel“ ist dabei eine nach einem neuen Verfahren hergestellte Ofenkachel, die K. Polko später patentieren lässt.
Hintergrund
Bisher war die sogenannte „Meißner Ofenkachel“ in der Produktion führend. Karl Polko verbesserte das Fabrikat, indem er eine steingutähnliche Ofenkachel entwickelte. Die „Neumarktkachel“ ist dabei eine schleiffähige Kachel mit nur geringen Maßabweichungen. Die Kachel konnte daher vom Ofensetzer ohne aufwendige Nacharbeiten aufgesetzt werden. Zudem war die Kachel auch leichter als andere Ofenkacheln in dieser Zeit, was beispielsweise auch Versandkosten sparte.
Die Bezeichnung „Neumarktkachel“ wurde vermutlich vom Erfinder bewusst gewählt. Der Name nennt den genauen Fabrik-Standort der Erfindung (Neumarkt) und sollte nicht mit der Fabrik Ernst Teichert in Cölln verwechselt werden.[1][2]
Literatur
- Adressbücher der Stadt Meißen von 1880 bis 1950.
- Adressbuch der keramischen Industrie, 9. Auflage, 1906, Verlag von Müller & Schmidt, Coburg.
- Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen. C. E. Klinkicht & Sohn, Druck: Druckerei Klinkicht & Sohn, Meißen 1929 (online).
Einzelnachweise
- ↑ Adressbuch der keramischen Industrie, 9. Auflage, 1906, Verlag von Müller & Schmidt, Coburg, S. 274.
- ↑ Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen. C. E. Klinkicht & Sohn, Druck: Druckerei Klinkicht & Sohn, Meißen 1929, S. 656 (online).