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Die Maternikapelle war vermutlich eine kleine Kirche auf dem damaligen Kapellenberg, dem heutigen Crassoberg, auf der rechten Elbseite. Auf dem Kapellenberg sollen einmal drei Kapellen gestanden haben. Die „Kapelle St. Bartholomäus“, die „Kapelle St. Dionysius“ und die „Kapelle St. Materni“ (auch „Maltizer Kirch“ genannt).

Geschichte

Nach der Chronik von Lorenz Faust aus dem Jahre 1588, soll es die „Maternikapelle“ unweit von Meißen tatsächlich gegeben haben. St. Materni soll gegen Norden gestanden haben und wurde von den Leuten als „Maltitzer Kapelle“ bezeichnet. Grund dafür war, dass die Herren von Maltitz auf Wendisch-Bora ihre Weinberge und weiteres Eigentum hatten.

Quellenlage

Diese Aussage gilt heute als nicht belegt. Weitere Quellen oder gar Urkunden wurden bisher nicht gefunden.[1]

Literatur

  • Lorenz Faust: Geschicht- und Zeitbüchlein etc., Dresden, 1588.
  • Cornelius Gurlitt: Beschreibung und Darstellung der älteren Bau- und Kulturdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen (Stadt, Vorstädte, Afrafreiheit und Wasserburg), C. C. Meinhold & Söhne, 1917.

Einzelnachweise

  1. ↑ Cornelius Gurlitt: Beschreibung und Darstellung der älteren Bau- und Kulturdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen (Stadt, Vorstädte, Afrafreiheit und Wasserburg), C. C. Meinhold & Söhne, 1917, S. 143.