Die Garbude
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Die Garbude war vermutlich das erste städtische Speisehaus in der Meißner Altstadt. Das offenbar namenlose Speisehaus befand sich am heutigen Hundewinkel am Hausgrundstück Nr. 42 und wird im Jahre 1468 erstmals erwähnt. Die Meißner Einwohner bezeichneten die Einrichtung bald als „Garbude“. Später befand sich dort das ehemalige Kaffeehaus Wagner und das Café Engelsbrunnen.
Bereits 1468 war es in der „Garbude“ möglich eine warme Mahlzeit zu erwerben. Es galt damals schon das Pflichtbewusstsein der städtischen Gemeinschaft, nach altem Brauch und Gastrecht einen Fremden zu bewirten. Nach einer Rechnung von 1468 musste der einstige Pächter „Mattes“ dem Rat der Stadt Meißen für die „Garbude“ 1 Schock Groschen jährlich an Pacht bezahlen. Auch noch 1735 wird das Speisenhaus am Hundewinkel als „Garküche“ erwähnt.[1][2]
Literatur
- Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen, Druck und Verlag, Klinkicht & Sohn, Meißen, 1929.
- Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, 1993.