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Die Dionysiuskapelle war eine kleine Kirche am Fuße des damaligen Kapellenberges, dem heutigen Crassoberg, auf der rechten Elbseite. Auf dem Kapellenberg sollen einmal drei Kapellen gestanden haben. Die „Kapelle St. Bartholomäus“, die „Kapelle St. Dionysius“ und die „Kapelle St. Materni“ (auch „Maltizer Kirch“ genannt).

Geschichte

Die Kirche wird urkundlich im Jahre 1355 beim Kauf eines dortigen Weinberges erwähnt. Weiterhin wird die Kirche noch 1445, 1450 und 1460 benannt. Sie stand demnach „beim fließenden und gefaßten Brunquel zu S. Dionisio genennet“.

Die Kirche wurde allerdings 1445 in zwei Loose aufgeteilt und verkauft. 1588 wird die ehemalige Kirche als Wohnhaus genutzt. Nach einem Umbau im Jahre 1752 blieb vom einstigen Kirchenbau nichts mehr erhalten.[1]

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Beschreibung und Darstellung der älteren Bau- und Kulturdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen (Stadt, Vorstädte, Afrafreiheit und Wasserburg), C. C. Meinhold & Söhne, 1917.

Einzelnachweise

  1. ↑ Cornelius Gurlitt: Beschreibung und Darstellung der älteren Bau- und Kulturdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen (Stadt, Vorstädte, Afrafreiheit und Wasserburg), C. C. Meinhold & Söhne, 1917, S. 144.