Die Denkschrift „Unvergessene Tage“

Buchtitel der Denkschrift „Unvergessene Tage“.

Die Denkschrift „Unvergessene Tage“ erschien im Jahre 1960 und war ein Rückblick auf das 250jährige Jubiläum der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meißen. Es knüpfte damit an das ebenfalls 1960 veröffentlichte Buch zum Jubiläum an. Herausgeber war der VEB Staatliche Porzellan-Manufaktur Meißen.

Die Denkschrift mit vielen Fotos der Feierlichkeiten vom 5. Juni 1960 bis zum 7. Juni 1960, gab es als Broschüre zum Preis von 1 DM (Deutsche Mark der Deutschen Notenbank). Erhältlich war die Denkschrift im Buchhandel oder direkt im Kassenbereich der Porzellanmanufaktur. Gestaltet wurde die Publikation von den Meißner Manufakturisten Bäßler, Freitag, Frommhold, Lippmann, Christa Neuhaus, Scharnhorst und Otto Walcha. Das Bildmaterial wurde von den Manufakturisten Frommhold, Grahl, Just, Kaden, Krämer, Ripberger, Seyffarth, Siegert und Walcha bereitgestellt. Mit dem Druck hatte man das Meißner Druckhaus beauftragt. Das Buch umfasst 62 Seiten. Darin enthalten sind 51 schwarz-weiß Fotos.

Die Denkschrift

Nach einem Geleitwort wird der Inhalt von verschiedenen Autoren mit einzelnen Aufsätzen gestaltet. Der Leser erhält dabei nicht nur eine Zusammenfassung, sondern er bekommt auch Einblicke in die Vorbereitungen zum Jubiläum. Der Festakt auf dem Burghof und der große Festumzug, bilden die Schwerpunkte im Buch. Die Veranstaltungen wurden mit vielen Fotos dokumentiert. Ein weiteres Thema ist die feierliche Einweihung des Porzellanglockenspiels auf dem Hof der Porzellanmanufaktur. Abschließend wird noch einmal auf das große Höhenfeuerwerk mit der Beleuchtung der Albrechtsburg eingegangen, die auch den Ausklang der Feierlichkeiten gebildet hatten.

Die Denkschrift "Unvergessene Tage" aus dem Jahre 1960 gibt eine informative Übersicht der Feierlichkeiten zum 250jährigen Jubiläum der Porzellanmanufaktur und fasst die einzelnen Höhepunkte in Worten zusammen. Besonders das eingefügte Fotomaterial gilt heute als geschichtliche Quelle.