Diakonat
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Das ursprüngliche Diakonat war ein ehemaliges „Freihaus“ an der Freiheit Nr. 12. Das Haus zählte mit zu den sogenannten Freihäusern, welche einst von allen städtischen Pflichten befreit waren. In den Häusern durfte jedoch kein bürgerliches Gewerbe ausgeübt werden.
Geschichte
Das Gebäude stammt vermutlich aus dem Anfang des 15. Jahrhunderts und war einmal das Diakonat des St. Afraklosters. Es gehörte damit zur sogenannten „Afrafreiheit“. Das Gebäude besitzt ein Schopfwalmdach und ist baugeschichtlich sowie ortsgeschichtlich von Bedeutung.
Bei Sanierungsarbeiten am Gebäude wurde 1987 ein spätgotisches Portal mit profilierten Gewänden sowie ein gotisches Kreuzstockfenster freigelegt. Hinter dem Bauwerk sind Reste der alten Stadtmauer in voller Höhe erhalten geblieben. Heute dient das Gebäude als Wohnhaus.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 93.