Der ehemalige Friedhof an der Frauenkirche

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Auf dem ehemaligen Friedhofsgelände am Tuchmachertor 1927. Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek.

Der ehemalige Friedhof an der Frauenkirche wurde bereits 1580 mit der Anlage des Johanneskirchhofs im Triebischtal aufgehoben. Der einstige Friedhof an der Frauenkirche in der Altstadt von Meißen befand sich direkt am Tuchmachertor. Auf dem ehemaligen Friedhofsgelände befindet sich heute der Brunnen hinter der Frauenkirche.

Der Gottesacker bei der Marien-Stadtkirche erstreckte sich damals in leichter Neigung von der Straße An der Frauenkirche hinab zur Rosengasse. Direkt an der Frauenkirche gab es einst eine Gruft mit drei Bögen. Eine zweite Gruft gab es westlich von der Rosengasse. Zwischen der Frauenkirche und dem Tuchmachertor war ursprünglich noch ein turmartiges Beinhaus eingebaut. Der Friedhof war einst viel größer und erstreckte sich bis zum Bahrmannschen Brauhaus.[1][2]

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen Stadt, C. C. Meinhold & Söhne Dresden, 1917
  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.

Einzelnachweise

  1. ↑ Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen Stadt, C. C. Meinhold & Söhne Dresden, 1917, S. 52.
  2. ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 88–89, 96 und 320.