Das alte Schießhaus am Jüdenberg

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Blick vom Jüdenberg 1903. Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek.

Das alte Schießhaus am Jüdenberg wurde bereits 1522 als „Schießhütte am Judenberge“ in der Altstadt von Meißen urkundlich erwähnt. Es befand sich in der damaligen Jüdengasse neben dem Jüdentor. Es erscheint dabei auch im Stadtbild aus dem Jahre 1601.

Die einstige Schießbahn lag direkt an der Stadtmauer im sogenannten Schützenzwinger. Am Anfang des 17. Jahrhunderts hatte man dann das Schießhaus in die Nähe vom Brückentor verlegt. Lange Zeit wurde das Gebäude im Dreißigjährigen Krieg nicht genutzt und es lag verlassen, wurde jedoch 1699 wieder hergestellt.

Der einstige Bau war nach alten Zeichnungen ein relativ schlichtes Haus mit Fachwerk-Obergeschoss und Walmdach. 1744 wurde den Schützen erlaubt, auf dem Anger bei der fünften Mühle ein weiteres Schießhaus zu erbauen. Das Gebäude blieb nicht erhalten.[1][2]

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen Stadt, C. C. Meinhold & Söhne Dresden, 1917
  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.

Einzelnachweise

  1. ↑ Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen Stadt, C. C. Meinhold & Söhne Dresden, 1917, S. 281.
  2. ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 327–329.