Das alte Getreide-Schütthaus

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Inneres Wassertor und Jakobskapelle in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek.

Das alte Getreide-Schütthaus befand sich einst in der sogenannten Wasserburg am Fuße des Burgberges. Es lag damit direkt zwischen den beiden Stadttoren Inneres Wassertor und Äußeres Wassertor an der heutigen Leipziger Straße in der Altstadt von Meißen.

Das Getreide-Schütthaus

Eine „Domus frumenti“ (lat. für Getreidespeicher) ist bereits auf einer alten Stadtansicht aus dem Jahre 1558 innerhalb der Wasserburg nachweisbar. Das Schütthaus stand dabei nordwestlich von der Jakobskapelle am Abhang. Vermutlich hat es sich dabei um einen gotischen Bau aus dem 15. Jahrhundert gehandelt. Die Fenster im Erdgeschoss waren geschrägt. Der Bau lehnte sich rückseitig an einen Turm und nach Süden an das Innere Wassertor an.

Das alte Getreide-Schütthaus soll 61 Ellen lang, 21 Ellen breit, 3 Stockwerke hoch gewesen sein. Bald erwies sich das Gebäude jedoch als baufällig. Das mittlere, durch eine Rampe zugängliche Tor und das Erdgeschoss waren noch am Ende des 18. Jahrhunderts vorhanden.[1][2]

Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen Stadt, C. C. Meinhold & Söhne Dresden, 1917
  • Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.

Einzelnachweise

  1. ↑ Cornelius Gurlitt: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen – Meißen Stadt, C. C. Meinhold & Söhne Dresden, 1917, S. 468.
  2. ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 327–329.