Conditorei und Café „Carola“
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Conditorei und Café „Carola“ war um 1895 ein Caféhaus in Meißen. Das Caféhaus befand sich im Stadtteil Triebischtal im Wohnhaus Talstraße Nr. 98 in der Nähe der Wettinstraße. Geschäftsinhaber war um 1895 der Konditor Max Heinrich.[1] Vermutlich hatte man das Café „Carola“ nach Königin Carola von Sachsen (1833-1907) benannt.
Das Unternehmen
Das Café Carola ist im Meißner Adressbuch von 1895 bis 1898/99 nachweisbar. Vermutlich wurde das Caféhaus bereits um 1894 gegründet. Nach eigenen Angaben soll der Konditor Max Heinrich langjährig Gehilfe im Café „König“ in Dresden gewesen sein.
Das „Café Carola“ befand sich ganz in der Nähe der Königlichen Porzellanmanufaktur Meißen und es gab dort eine freundliche, höchst elegante Parterre-Lokalität. Es gab Billard-, Rauch- und Damenzimmer und dazu ein feines Konditoreiwaren-Buffet mit Schokolade, Kakao, Tee, Kaffee, Punsch und Eis. Zudem wurden auch Wein und andere Getränke ausgeschenkt. Ab 1898/99 ist das Unternehmen in das Wohnhaus Elbstraße Nr. 3 in die Altstadt umgezogen. M. Heinrich betreibt dort eine Konditorei mit Weinschank. Später eine „Konditorei mit Wiener Café“. Später um 1904 wird das Wiener Café an Karl Robert Heinrich übergeben und weitergeführt.
Im Haus Talstraße Nr. 98 war nun die Konditorei von Karl Sterzel. Das Caféhaus „Carola“ wurde geschlossen und nicht weitergeführt.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.