Colonialwaren Fritz Förster
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Das Geschäft Colonialwaren Fritz Förster war um 1924 eine Handlung für Lebensmittel, Genussmittel, Kaffee, Tee, Kakao, Zucker, Reis, Gewürze und Tabak im Meißner Stadtteil Triebischtal in der Nähe der Böttgerstraße.
Das Colonialwaren-Geschäft der Firma Fritz Förster befand sich im Haus Talstraße Nr. 63 (vorher Haus Nr. 648 F). Um 1924 wurde das Unternehmen kurze Zeit vom Kaufmann Fritz Förster geführt.[1]
Das Unternehmen
Eine Lebensmittelhandlung im Haus Talstraße Nr. 63 ist in den Meißner Adressbüchern von 1900 bis 1926/27 nachweisbar. Seit der Gründung 1900 hatten die Inhaber oft gewechselt. Erster Betreiber einer „Productenhandlung“ im Haus war von 1900 bis 1903 Karl Mechler. Im folgten:
- 1904 bis 1905 Max Schneider Productenhändler
- 1906 bis 1911 Selma Ilschner Productenhändlerin. S. Ilschner war die Gattin vom Pianofortetischler Oswald Ilschner, der seine Werkstatt ebenfalls im Haus an der Talstraße betrieb.
- 1912 bis 1915 Gustav Jähnig
- 1916 bis 1923 Louis Grundig.
Ab dem Jahre 1924 hatte Fritz Förster das Geschäft übernommen. Bereits 1926 hatte der Kaufmann Arthur Ay das Geschäft als „Triebischtaler Lebensmittelhaus“ weitergeführt. Offenbar ebenfalls mit wenig Glück, denn 1935 gibt es das Geschäft nicht mehr und wurde aufgegeben.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.