Christian Gottfried Hahnemann

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Christian Gottfried Hahnemann (* 24. Juli 1720 in Lauchstädt; † 15. November 1784 in Meißen), war ein Kunst- und Porzellanmaler. Zudem war er ein Porzellankünstler und Manufakturist an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen. Er ist der Vater vom späteren Begründer der Homöopathie Christian Friedrich Samuel Hahnemann.

Leben und Werk

Christian Gottfried Hahnemann wurde als Sohn des Malers Christoph Hahnemann in Lauchstädt in der Nähe von Merseburg geboren. Er wird 1747 an der Meißner Porzellanmanufaktur als Blumenmaler angestellt. Im Jahre 1748 heiratete er in der Stadtkirche von Meißen Johanne Christiane Spieß, die Tochter eines Weimar-Eisenachischen Kapitäns und Oberregimentsquartiermeisters.[1]

Über sein Wirken an der Porzellanmanufaktur ist bekannt, dass er schon um 1753 der dortigen Administration vorgeschlagen hatte, eine Art von Internat für die Lehrlinge einzurichten, wo sie nicht nur fachlich, sondern ebenfalls im Lesen, Schreiben und in den Leibesübungen auszubilden sind. Ch G. Hahnemann hatte dazu bereits die Kosten für den Lebensunterhalt der Internatsangehörigen berechnet. Er selbst bot sich an ein derartiges Internat zu leiten. Sein Vorschlag wurde geprüft und durchdacht, aber schließlich doch „ad acta“ gelegt. Eine umfassende Ausbildung, über die künstlerisch-handwerkliche hinweg, gab es nach den Vorstellungen von Hahnemann erst ab dem Jahre 1906.[2]

Ch G. Hahnemann bleibt der Manufaktur treu und verfasst zudem eine kleine Schrift über Aquarelltechnik und Wasserfarben-Malerei. Im Jahre 1753 übernahm er das Haus in der Nähe vom ehemaligen Fleischsteg, wo schließlich 1755 sein Sohn und der spätere Begründer der Homöopathie Christian Friedrich Samuel Hahnemann geboren wurde.

Christian Gottfried Hahnemann verstirbt am 15. November 1784 in Meißen.[3]

Geburtsdatum von Christian Friedrich Samuel Hahnemann

Nach Wilhelm Loose (Lebensläufe Meißner Künstler) soll dessen Sohn Christian Friedrich Samuel Hahnemann nicht am 10. April 1755, sondern am 11. April 1755 in Meißen geboren sein. Er belegt es in seinem Buch mit dem Hinweis auf das Taufregister der Meißner Stadtkirche (Frauenkirche) von 1755, Eintrag Nr. 65.[4]

Literatur

  • Trauregister der Stadtkirche von 1748.
  • Bürgerbuch von Meißen, Stadtarchiv, Nr. 144, S. 176.
  • Taufregister der Stadtkirche (Frauenkirche) von 1755, Eintrag Nr. 65.
  • Albrecht: Dr. Samuel Hahnemann, 1875, S. 11.
  • Totenbuch der Stadtkirche (Frauenkirche) von 1784.
  • Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler (1888), Meißen, 1888.
  • Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975.

Einzelnachweise

  1. Trauregister der Stadtkirche von 1748.
  2. Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975, S. 141, 142, 198, 448 und 460.
  3. Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 39 und 40.
  4. Vergleiche dazu auch die Fußnote in Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 39.