Christian Beatus Kenzelmann
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!
Christian Beatus Kenzelmann (* 14. September 1760 in Rosenthal bei Dahme/ Mark; † 20. September 1843 in Meißen) war ein Theologe und Archidiakon an der Frauenkirche in Meißen. Er wurde ab dem 10. Februar 1839 Ehrenbürger der Stadt Meißen.
Ch. B. Kenzelmann wirkte zunächst an der Frauenkirche ab 1790 als Diakon. Ab dem Jahre 1792 wirkte er dort als Archidiakon. Er widmete sich zudem dem Weinbau und war selbst Winzer. Er wirkte in der Zeit von 1811 bis vermutlich 1840 als Vorsteher der Königlichen Weinbau- und Winzerschule am Cöllner Fürstenberg. Kenzelmann sah die fehlende Heranbildung qualifizierter Winzer als eine der Hauptursachen für den damaligen Niedergang des Weinbaus. Er war ein Verfechter von neuen Methoden hinsichtlich des Anbaus und der Kellerwirtschaft. Zudem förderte er die Einführung edler Rebsorten im Elbtal. Besonders verdient machte er sich im Weinbau am Fürstenberg sowie in Oberau.
Kenzelmann war selbst Winzer und der Besitzer zweier Weinberge im unteren Rauhental, welche damals als Musterweinberge bezeichnet wurden. Am 10. Februar 1839 wurde Christian Beatus Kenzelmann der erste Ehrenbürger in der Geschichte der Stadt Meißen. Im Jahre 1841 wurde er in den Ruhestand versetzt.
Christian Beatus Kenzelmann verstarb am 20.September 1843 in Meißen.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67, 68 und 361.