Carl Robert Kurtz
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Carl Robert Kurtz (* 20. Juli 1838 in Meißen; † 5. August 1910 in Meißen) war ein Kaufmann und ein unbesoldetes Ratsmitglied. Zudem bekleidete er mehrere Ehrenämter. Er wurde am 20. Juli 1908 Ehrenbürger der Stadt Meißen.
Carl Robert Kurtz wurde am 20. Juli1838 in Meißen als Sohn eines Kaufmanns geboren. Er absolviert später eine kaufmännische Ausbildung in Freiberg, Harburg und im böhmischen Tetschen (Děčín). Nach seiner Ausbildung tritt er in das väterliche Geschäft C. C. Kurtz (Papierwarenfabrikation) in Meißen als „Kommis“ (Kontorist) ein. Das Geschäft befand sich am Markt Nr. 3. Ab Juli 1869 wird er dort bereits Teilhaber und übernimmt das Geschäft nach dem Tode des Vaters als Seniorchef. Er verlegt zudem das Unternehmen 1896 in die Talstraße Nr. 80 ins Triebischtal.
C. R. Kurtz erwirbt sich Verdienste als Stadtverordneter und bekleidete einige Ehrenämter. So war er seit 1875 Stadtverordneter und in der Zeit von 1882 bis 1904 ein unbesoldetes Ratsmitglied. Zudem fungierte er als Landtagsabgeordneter und arbeitete im Bezirks- und Kreisausschuss.
Die Ehrenbürgerwürde der Stadt Meißen bekommt Carl Robert Kurtz aus Anlass seines 70. Geburtstag am 20. Juli 1908 und In Anerkennung der langjährigen und vielfältigen Dienste zum Wohle der Stadt verliehen. Die reichlich verzierte Ehrenurkunde wurde ihm am 20. Juli 1908 überreicht.
Am 5. August 1910 verstirbt Carl Robert Kurtz in Meißen. Sein Grab befindet sich auf dem St. Martins Friedhof.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 67, 68 und 96.