Carl Otto Scheiblich
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Carl Otto Scheiblich (* 1830 in Niederfähre; † 1873 in der Elbe bei Meißen) verunglückt und ertrunken, war ein Kunst- und Landschaftsmaler sowie ein Porzellanmaler, Manufakturist und Schriftmaler.[1] Bekannt wurde der Künstler durch seine vielen Gemälde, Aquarelle und Bleistiftzeichnungen mit Ansichten aus der Meißner Altstadt.
Carl Otto Scheiblich wurde 1830 in der noch selbstständigen Gemeinde Niederfähre geboren. Der trat als Malerlehrling 1851 in die damals Königliche Porzellanmanufaktur-Meißen ein. Nach seiner Lehre als Porzellanmaler arbeitete er an der Manufaktur bis zum Jahre 1856. Danach tritt C. O. Scheiblich vor allem als Landschaftsmaler hervor. Mit Vorliebe schuf er aber auch Aquarelle und Bleistiftzeichnungen mit Motiven aus der Meißner Altstadt. Zur 150-Jahrfeier der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen gestaltet er die Eintrittskarten der 150-Jahrfeier auf der Schützenwiese mit Lithografien. Carl Otto Scheiblich ertrinkt im Jahre 1873 in der Elbe.
Werke (Auszug)
- Obere Burgstraße in Meißen, Bleistiftzeichnung um 1850.
- Festgelände auf der Schützenwiese (heute Juteplan), kolorierte Lithografie 1860. Die Lithografie entstand zum Fest des 150jährigen Bestehens der Porzellanmanufaktur Meißen im Triebischtal. Aus diesem Anlass entstehen weitere Bleistiftzeichnungen und Lithografien vom Festgelände.
- Burglehn 1861 (heute Freiheit), Aquarell um 1861.
Literatur
- L. Thiele: Gedenkblätter an die 150jährige Jubelfeier der Königlichen Porzellan-Manufaktur zu Meißen am 6. Juni 1860, Verlag der Buchhandlung L. Mosche, Meißen 1860.
- Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011.
Einzelnachweise
- ↑ Martina Fischer und Stefan Förster: Manufakturisten als freie Künstler, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Schriftenreihe des Stadtmuseums Meißen, Heft 7, 2011, S. 26, 47, 54 und 55.