Buchhandlung Louis Mosche
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Die Buchhandlung Louis Mosche war eine Buch- und Papierwarenhandlung in der Meißner Altstadt, die über viele Jahre hinweg betrieben wurde. Vom Meißner Unternehmen Louis Mosche wurden auch die Mitteilungen des Vereins für Geschichte der Stadt Meißen sowie weitere Publikationen zur Meißner Geschichte kommissioniert.
Geschichte
Am 1. April 1852 eröffnete Louis Mosche seine erste Buchhandlung in der Leipziger Straße. Später zieht die Buchhandlung in das Haus Ecke Fleischergasse/Roßmarkt um. Im März 1860 löst Louis Mosche sein inzwischen auch auf Papierwaren erweitertes Geschäft auf und widmet sich nur noch dem Buchhandel. In Zeitungsinseraten wirbt er zudem für seine im Geschäft eingerichtete Leihbibliothek und für das „Journal-Lese-Institut“. Er betrieb demnach im Geschäft auch noch eine Zeitschriften-Lesestube.
Um 1900 befindet sich das Geschäft vom Buchhändler Mosche am Heinrichsplatz Nr. 7 und später in der Martinstraße Nr. 1. Das Haus am Heinrichsplatz Nr. 7 wird 1900 abgerissen. Das Grundstück wird mit dem Haus des Bankiers Kröber bebaut. Trotzdem bleibt die Buchhandlung dort und wird kurzzeitig auch von Oskar Mosche, ebenfalls ein Buchhändler aus Cölln, genutzt. Das Geschäft wird später um 1913 von Oskar Mosche übernommen und weitergeführt. Das Geschäft von Oskar Mosche ist an der Dresdner Straße Nr. 34. Das Ladengeschäft am Heinrichsplatz bleibt als „Buchhandlung Louis Mosche, Inhaber Oskar Mosche“ bestehen.[1]
Am Anfang der 1920er Jahre zieht die Buchhandlung in die Elbstraße Nr. 3 um und wird nun vom Inhaber Adolf Springer geführt. Die Buchhandlung wird später geschlossen.
Literatur
- Adressbücher der Stadt Meißen 1880 bis 1935.
- Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, 1993.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten, Kreissparkasse Meißen, 1993, S. 113, 119 und 155.