Buchhandlung Franz Bienenstock

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Werbeanzeige der Buchhandlung Franz Bienenstock um 1888.

Die Buchhandlung Franz Bienenstock, eigentlich „Bernhard Franz Bienenstock“, war um 1888 eine Buch- und Papierhandlung, sowie eine Buchbinderei in Vorbrücke bei Meißen. Das Geschäft befand sich in der damals noch selbstständigen Gemeinde Vorbrücke in der Nähe vom Bahnhof Meißen im Haus Vorbrücke Nr. 77.[1]

Das Unternehmen

Das Geschäft von F. Bienenstock, später Helene Bienenstock, ist in den Meißner Adressbüchern von 1887/88 bis 1926/27 nachweisbar. Der Buchbinder und Buchhändler hatte nach eigenen Angaben ein reichhaltiges Lager von Büchern, Schriften und Bildern. Die Buchhandlung war ebenfalls das Lager der Hauptniederlage des evangelischen Schriftenverein von Dresden.

Ab 1901 und nach der Eingemeindung von Cölln nach Meißen befindet sich die Buchhandlung, Buchbinderei und Papierhandlung von F. Bienenstock im Wohnhaus Bahnhofstraße Nr. 11. Im Jahre 1904 hatte F. Bienenstock das Unternehmen an seine Frau Helene Bienenstock übergeben und arbeitet nun als Buchhändler, Lagerist und Reisender (Vertreter/Einkäufer). Das Geschäft ist nun im Wohnhaus Bahnhofstraße Nr. 9 ansässig. Die Privatwohnung von Helene und Franz Bienenstock befindet sich in dieser Zeit im Haus Ludwig-Richter-Straße Nr. 7 und später im Haus Elbberg Nr. 1.

Im Meißner Adressbuch von 1935 wird die Buchhandlung nicht mehr genannt und auch die Familie Bienenstock ist darin nicht mehr aufgeführt. Vermutlich hatte die dort ebenfalls ansässige Rinckʼsche Apotheke ihre Geschäftsräume erweitert, denn auch das ehemalige Zigarrengeschäft gibt es nicht mehr.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch der Stadt Meißen und der Vororte Bohnitzsch, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Niedermeisa, Obermeisa, Oberspaar, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1887/88, Vororte, S. 139.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1887/88 bis 1935.