Bierbrauerei Stephan und Sohn
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Die Bierbrauerei von Stephan und Sohn, eigentlich „Beirische Bierbrauerei von Stephan und Sohn“, wurde 1832 von Johann Ehrenfried Stephan (1774-1850) in der Stadt Meißen gegründet. Die Brauerei befand sich in der Görnischen Gasse (heute Nr. 4). In dieser Zeit wurde erstmals in der Stadt ein schweres, dunkles Lagerbier nach bayrischer Art gebraut.
Geschichte
1838 einigte sich Stephan mit seinem Konkurrenten der ehemaligen „Mühlbergschen Brauerei“ darauf, dass Stephan in seiner Brauerei Lagerbier nach bayrischer Art, Mühlberg jedoch sogenanntes „Braunbier“ brauen sollte. In der Stadt gab es damals noch 159 brauberechtigte Häuser mit insgesamt 440 Braulosen.
Auf dem zur Brauerei gehörenden Zwingergrundstück mit seinen Felsenkellern am Jüdenberg baut man später die neue Brauerei. Die Inbetriebnahme der Brauerei war 1840. Mit der Eröffnung der neu errichteten Brauerei-Gebäude erfolgt auch eine Umbenennung. Die Brauerei nennt sich nun „Brauerei zum Felsenkeller“. Die Tochter vom Brauereibesitzer Stephan erwirbt sich damals die Qualifikation eines Brauers und Mälzers. Im Jahre 1872 wird die Firma zur „Felsenkeller-Brauerei Aktiengesellschaft“ umgewandelt.
Seit 1831 ist die Gründung von Brauereien durch die Ablösbarkeit des Braurechts möglich geworden. 1873 bis 1874 baute man an den Felsenkellern eine neue Brauerei. Später zog der ganze Brauereibetrieb von der Görnischen Gasse nach dort.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Brauerei am 30. Juni 1946 enteignet und später als VEB-Betrieb weitergeführt. Die Brauerei firmierte sich nun unter den Namen VEB Felsenkellerbrauerei Meissen.[1] [2]
Literatur
- Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten 929-1993. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1993.
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Meißner Geschichte in Daten 929-1993. Kreissparkasse Meißen, Druck: Druckerei Thieme, Meißen 1993, S. 97.
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 42 und 43.