Bernhard Schröter
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Bernhard Schröter (* 1. Oktober 1848 in Meißen ; † 21. Juli 1911 ebenda) war ein Kunst- und Landschaftsmaler sowie ein Photograph. Bekannt wurde der Künstler durch seine Gemälde aus dem Spaargebirge von Meißen sowie seine Heide- und Abendlandschaften. Zwischen 1894 und 1911 ist der Künstler mit seinen Werken auf zahlreichen Kunstausstellungen vertreten.
Leben und Werk
Bernhard Schröter wurde 1848 als Sohn der Photographen Rudolf Schröter in Meißen geboren. Das Fotogeschäft vom Vater befand sich einmal in der Obergasse Nr. 11. Bereits 1864 studierte er bei Julius Hübner an der Dresdner Akademie und 1869 an der Kunsthochschule in Weimar. Dort wurde er auch in der Malklasse des belgischen Malers Professor Charles Verlat unterrichtet. Nach dem Weimarer Studium kommt B. Schröter wieder nach Sachsen und weilt einige Zeit in Dresden. In diesen Jahren übt er sich weiter in den Maltechniken und kopiert in der Dresdner Gemäldegalerie einige Bilder. Um 1870 kehrt er nach Meißen zurück. Es entsteht ein Ölbild Was weben die dort um den Rabenstein, welches eine Szene aus der Tragödie „Faust“ darstellt. Zudem entstehen noch weitere Ölgemälde. Ab 1873 geht er erneut nach Dresden um bei Professor Hübner im Atelier zu arbeiten. Er bleibt dort bis 1877 und kopiert in der Dresdner Gemäldegalerie erneut Bilder.
Er schuf in dieser Zeit jedoch auch eigene Werke welche große Anerkennung finden. Für das Ölgemälde Edelknecht wird ihm die Große silberne Medaille der Dresdner Akademie verliehen. Das Gemälde Landsknechte am Brunnen soll ebenfalls mit der Großen silbernen Medaille der Dresdner Akademie ausgezeichnet worden sein. Inzwischen erreichen dem Künstler auch Privataufträge und er malt beispielsweise für den Rechnungsrat Seidler aus Potsdam das Gemälde Hans Sachs in seinem Garten. Außerdem noch das Aquarell Quellennymphe sowie noch einige Stimmungsbilder. Zudem schuf der Künstler auch einige Portraits.
Im Jahre 1877 kehrte B. Schröter abermals nach Meißen zurück und legte dort den Pinsel für einige Zeit beiseite um im väterlichen Foto-Geschäft zu helfen. Später malt er wieder nebenher eine Anzahl an Porträts im Auftrage von Meißner Familien. Bernhard Schröter war ein Mitglied der sächsischen Künstlergruppe Grün-Weiß. Die dort organisierten Künstler präsentierten ihre Werke ab dem 29. Oktober 1910 im Dresdner Kunstsalon Emil Richter dem Publikum.
Im Adressbuch der Stadt Meißen aus dem Jahre 1900 wird Bernhard Schröter als Kunstmaler aufgeführt. Er wohnt zusammen mit seinem Vater im Haus Obergasse Nr. 11. Später wohnt er im Wohnhaus Fährmannstraße Nr. 17 in der 3. Etage (1910). Bernhard Schröter verstirbt am 21. Juli 1911 in Meißen. Das damals bereits begonnene große Ölbild Ein Fähnlein Knechte blieb unvollendet.[1][2]
Werke (Auszug)
- Mondlandschaft an der Elbe, Ölgemälde um 1870.
- Landsknecht auf Wacht, Ölgemälde um 1870.
- Schmugglerbande, Ölgemälde um 1873.
- Portrait einer Meißnerin, Ölgemälde um 1873.
- Spaargebirge bei Meißen (Winters Ende), Ölgemälde um 1894.
- Winternacht (Winternachmittag im Spaargebirge), Ölgemälde um 1899.
Auszeichnungen
- 1875 erhält er die Große silberne Medaille der Dresdner Akademie.
Literatur
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888.
- Friedrich von Boetticher: Schröter, Bernhard. In: Malerwerke des Neunzehnten Jahrhunderts – Beitrag zur Kunstgeschichte. Band 2. Fr. v. Boetticher’s Verlag, Dresden 1898.