Beerdigungs-Gesellschaft der Schneider-Innung

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Werbeanzeige der Beerdigungs-Gesellschaft der Schneider-Innung um 1924.

Die Beerdigungs-Gesellschaft der Schneider-Innung war ein Bestattungsunternehmen in Meißen. Das Bestattungsunternehmen mit Geschäft und Vorstand befand sich in der Altstadt im Wohnhaus Webergasse Nr. 4. Vorher im Haus An der Frauenkirche Nr. 11. Das Unternehmen war auch der Ansprechpartner für Bestattungen von Nichtmitgliedern der Schneider-Innung.[1]

Das Unternehmen

Die Beerdigungs-Gesellschaft der Schneider-Innung wird bereits um 1906 erwähnt. In dieser Zeit ist Friedrich Kettner Kirchendiener, Schneidermeister und der Zeremonienmeister bei Beerdigungen der Schneider-Innung. Die Bestattungsgesellschaft ist in den Meißner Adressbüchern von 1906 bis 1939 nachweisbar.

Das Unternehmen vermittelte bei Trauerfällen die Beerdigung oder auch die Einäscherung. Überführungen nach auswärts wurden ebenfalls durchgeführt. Man übernahm die pietätvolle Aufbahrung der Verstorbenen und die Dekoration der Trauerzimmer.

Im Jahre 1935 ist Arthur Seyfried der Bestattungsmeister und das Unternehmen der Schneider-Innung hat den Namen Beerdigungsgesellschaft „Heimkehr“ angenommen. Die Geschäftsstelle wurde in das Haus Ludwig-Richter-Straße Nr. 7 im Stadtteil Cölln verlegt. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Beerdigungs-Gesellschaften aufgelöst.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Einwohnerbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal, Dobritz und Lercha, Ausgabe 1926/27, S. 72.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1906 bis 1939.