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Beim Barbier um 1917 (Beispielfoto).

Das Geschäft Barbier Emil Röhr, eigentlich Emil Paul Rudolf Heinrich Röhr, war um 1924 ein Frisörladen im Meißner Stadtteil Triebischtal. Das Geschäft befand sich im Wohnhaus Schützestraße Nr. 8, unweit der Talstraße.

Bei einem „Barbier“ konnte man sich einst die Haare schneiden und rasieren lassen. Es wurden aber auch Zähne gezogen. Der Frisör E. P. R. H. Röhr wurde daher auch damals als sogenannter „Zahnkünstler“ bezeichnet. Inhaber vom Geschäft war der Frisör Emil Paul Rudolf Heinrich Röhr.[1]

Das Unternehmen

Ein Barbier-, später auch Frisörgeschäft an der Schützestraße Nr. 8, ist in den Meißner Adressbüchern von 1898 bis 1950 nachweisbar. Die Geschäftsräume waren eher klein. Es gab dort um 1965 zwei Plätze zum Haare schneiden. Es handelte sich dabei schon um ältere Frisörstühle mit Nackenstütze, sowie Waschtisch und Spiegel. Dazu gab es noch einen Drehstuhl für Kinder. Der Wartebereich bestand aus fünf oder sechs einfachen Holzstühlen, sowie einen kleinen runden Tisch. Die Zeitungen klemmten im Zeitungsstock und hingen an der Wand.

Um 1898 hatte E. P. R. H. Röhr ein Barbiergeschäft im Haus Schützestraße Nr. 8 gegründet und bis 1925 geführt. Ab 1926 wird das Geschäft vom Frisörmeister Martin Haase übernommen und bis nach 1939 weitergeführt. Nach dem Zweiten Weltkrieg um 1950 ist der Inhaber vom Geschäft der Frisör Gerhard Berger. Auch später gibt es dort ein Frisörgeschäft. Noch bis in die 1960er Jahre gab es dort einen Herrenfrisör-Laden, welcher von der Familie Weigert geleitet wurde. Danach wurde das Geschäft geschlossen.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, Ausgabe 1924, S. 232.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1921 bis 1950.