Bandagengeschäft Ernst Holzhausen & Sohn
Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.
Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Das Bandagengeschäft Ernst Holzhausen & Sohn war viele Jahre lang ein Kaufhaus für Handschuhe und Bandagen in Meißen. Das Geschäft befand sich um 1900 in der Altstadt am „Roßplatz“ (heute Roßmarkt) im Wohnhaus Roßmarkt Nr. 4 in der Nähe der Neugasse.
Der Geschäftsinhaber war um 1900 der Handschuhfabrikant Ernst Holzhausen. Das Unternehmen wurde jedoch schon vor 1880 gegründet.[1]
Das Unternehmen
Das Handschuh- und Bandagen-Unternehmen ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1950 nachweisbar. Es gab zunächst den Handschuhmacher Moritz Ernst Holzhausen an der „Unteren Elbgasse Nr. 192“, heute Wohnhaus Elbstraße Nr. 10. Danach hatte E. Holzhausen eine Handschuhfabrikation und ein „Handschuh-, Bandagen-, Hut- und Mützen-Lager“ an der Johannesbrücke Nr. 529. Später zog das Unternehmen zum Haus Roßmarkt Nr. 4 um.
Um 1914 hatte sich E. Holzhausen zur Ruhe gesetzt und das Geschäft an den Bandagisten Otto Brümmer als Mitinhaber übergeben. Es bestand jedoch als Firma „Holzhausen & Sohn“ weiter. Später in den 1920er Jahren ging das Geschäft „Holzhausen & Sohn“ an den Kaufmann und Bandagisten Kurt Brümmer.
Auch nach dem Zweiten Weltkrieg gab es das Unternehmen „Holzhausen & Sohn“ im Jahre 1950 noch immer. Inzwischen wurde das Geschäft von Else Brümmer als Geschäftsinhaberin übernommen und weitergeführt. Es wurden noch immer von der Firma „Holzhausen & Sohn“ „Bandagen, Sanitätswaren und Textilien“ angeboten.[2]
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen.