Bäckerei und Conditorei Louis Rossberg

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Werbeanzeige der Bäckerei und Konditorei Louis Rossberg um 1900.

Die Bäckerei und Conditorei Louis Rossberg, auch „Roßberg“ geschrieben, war eine Familien-Bäckerei mit Weinstube in Meißen. Zudem gab es dort einen Konditorei-Betrieb. Das Geschäft befand sich bereits um 1880 in der Altstadt im Wohnhaus Hahnemannsplatz Nr. 10 in der Nähe vom Neumarkt.

Der Geschäftsinhaber und Gründer war der Bäckermeister Victor Louis Rossberg.[1]

Das Unternehmen

Die Bäckerei ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1950 nachweisbar und wurde bereits vor 1880 gegründet. Man bezeichnete sich zudem um 1900 als „Lieferant der Königlichen Landesschule zu Meissen“ (Fürstenschule). Nach eigenen Angaben gab es im Geschäft diverse kalte und warme Getränke und es gab ein umfangreiches Weinangebot. Bekannt geworden war man durch das stets frisch gebackene „Tafel- und Thee-Gebäck“. Zudem wurden auch Bestellungen von Kuchen außer Haus geliefert.

Das Geschäft wurde um 1910 vom Sohn Artur Rossberg übernommen und weitergeführt. Zuvor hatte der Konditormeister A. Rossberg bereits ein eigenes Geschäft in der Dresdner Straße, welches er nun aufgab. Um 1916 gab es am Hahnemannsplatz Nr. 10 wieder einen Kaffee- und Weinschank. Im Jahre 1925 war Artur Rossberg vermutlich verstorben und die Bäckerei wurde nun von der Witwe Elisabeth Rossberg als Inhaberin mindestens bis in die 1940er Jahre weitergeführt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg werden im Meißner Adressbuch von 1950, als Hausbesitzer vom Haus Hahnemannsplatz Nr. 10 „Rossbergs Erben“ angegeben. Das Familien-Unternehmen im Haus hatte nun der Inhaber und Bäckermeister Werner Kühn übernommen. Er führte es als „Kaffee Roßberg“, sowie als Brot-, Weiß- und Feinbäckerei und Konditorei“ weiter.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adreß- und Geschäfts-Handbuch für Meissen-Cölln, Fischergasse, Hintermauer, Korbitz, Lercha, Neudörfchen, Ober- und Niederspaar, Ober- und Niedermeisa, Questenberg und Zscheila, Ausgabe 1900, S. 83.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1880 bis 1950.