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Kirschkuchen (Beispielfoto).

Die Bäckerei Kreßler, war um 1924 ein Bäckergeschäft mit einer Hausbäckerei für Christstollen im Meißner Stadtteil Triebischtal in der Nähe der Talstraße.

Das Bäckereigeschäft befand sich damals im Wohnhaus Mühlweg Nr. 2 (vorher Haus Nr. 5 F) und wurde 1924 vom Bäckermeister Otto Kreßler geführt. Der Bäckermeister O. Kreßler war in dieser Zeit auch der Hausbesitzer.[1]

Das Unternehmen

Ein Bäckereibetrieb im Haus Mühlweg Nr. 2 ist in den Meißner Adressbüchern von 1924 bis 1950 nachweisbar. Der Bäckermeister Otto Kreßler gründete um 1924 eine Bäckerei im Haus am Mühlweg Nr. 2. Er führte das Unternehmen bis zum Ende der 1940er Jahre. Ab 1950 hatte sein Sohn Karl Kreßler die Bäckerei übernommen und noch bis in die 1990er Jahre geführt.

Bäckerei Kreßler

Neben Brot, Brötchen, Semmeln, Mohnbrötchen und Meißner Zeilen, waren verschiedene Obstkuchen, Pfannkuchen und die Meißner Bäbe, sowie die bei den Kindern beliebten Kuchenränder im Angebot. Die Hausfrauen konnten beim Bäcker Kreßler auch ihre vorbereiteten Kuchen zum sogenannten „Abbacken“ in die Bäckerei bringen. Besonders beliebt und bekannt waren dort einst der Zuckerkuchen, gefüllte Streuselschnecken und Amerikaner. Die Kuchen wurde vom Bäcker Kreßler auch noch in runden Formen gebacken.

Die Spezialität des Hauses war jedoch in der Vorweihnachtszeit die Hausbäckerei für Christstollen. Dazu wurden die Zutaten von den einzelnen Familien für die Stollen zum Bäcker Kreßler gebracht. In der Bäckerei wurden die Stollen zubereitet und gebacken. Danach konnte man die fertigen Stollen abholen.[2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, Ausgabe 1924, S. 194.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1924 bis 1950.