Bäckerei Artur Naumann

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Streuselkuchen-Varianten.

Die Bäckerei Artur Naumann war 1924 eine Bäckerei mit einer Hausbäckerei für Christstollen im Meißner Stadtteil Triebischtal in der Nähe der Straße Am Triebischwehr. Der Inhaber war der Bäckermeister Artur Naumann.

Die Bäckerei befand sich im Haus „Jacobistraße“ Nr. 33 (heute Ossietzkystraße) und wurde im Jahre 1924 vom Bäckermeister A. Naumann geführt.[1]

Das Unternehmen

Ein Bäckereibetrieb im Haus Jacobistraße Nr. 33 ist in den Meißner Adressbüchern von 1912 bis 1950 nachweisbar. Nach 1912 gründet der Bäckermeister Georg Albert Gorny im Haus Jacobistraße Nr. 33 eine Bäckerei mit Produktengeschäft. Er führt den Betrieb bis um 1916. Danach übernimmt der Bäckermeister und Konditor Erich Herrmann das Geschäft.

Ab 1924 ist nun der Bäckermeister Artur Naumann der Inhaber und er führt den Bäckereibetrieb bis 1934. Danach gibt er die Bäckerei erneut in die Hände vom Konditormeister Erich Herrmann, welcher den Betrieb wieder als Konditorei und Bäckerei betreibt.

Auch noch nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es, nun im Haus Ossietzkystraße Nr. 33, einen Bäckereibetrieb, welcher vom Bäckermeister Artur Heby geführt wird. Wann die Bäckerei geschlossen wurde ist unbekannt.[2]

Bäckerei Naumann

Neben Brot, Brötchen, Semmeln und Meißner Zeilen, waren verschiedene Obstkuchen, Pfannkuchen und die Meißner Bäbe, sowie die bei den Kindern beliebten Kuchenränder im Angebot. Als Hausspezialität ist beispielsweise der gefüllte Streuselkuchen zu erwähnen.

Die Hausfrauen konnten beim Bäcker Naumann auch ihre vorbereiteten Kuchen zum sogenannten „Abbacken“ in die Bäckerei bringen. Ein weiteres Spezialgebiet des Hauses war jedoch in der Vorweihnachtszeit die Hausbäckerei für Christstollen. Dazu wurden die Zutaten von den einzelnen Familien für die Stollen zum Bäcker Naumann gebracht. In der Bäckerei wurden die Stollen zubereitet und gebacken. Danach konnte man die fertigen Stollen abholen.

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen und der Vororte Maisatal und Lercha, Ausgabe 1924, S. 216.
  2. ↑ Adressbuch der Stadt Meißen, 1910 bis 1950.