Arkanisten
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Als Arkanisten wurden die beschäftigten Arbeiter und Angestellten der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen bezeichnet, welche mit dem Arkanum (Arcanum = Geheimnis), dem Herstellungsgeheimnis des Porzellans, vertraut waren. Den Manufakturisten wurde lange Zeit das Verlassen der Albrechtsburg schwer gemacht. Es ging in erster Linie darum das Geheimnis der Porzellanherstellung zu bewahren.
Wegen der Bewahrung des „Arkanums“ galten die unersetzlichen Spezialisten, welche der Verwaltung zugeordnet waren, meist als bedauernswerte Geschöpfe. Noch auf der Albrechtsburg war ihnen ein Verlassen der Burg kaum möglich, denn die gesamte Burganlage wurde durch ein besonderes Schlosskommando streng bewacht. Wohl seit 1710 war das Passieren der Kontrolle für Manufakturisten nur mit einer besonderen „Passiermarke“ möglich. Umfassende Änderungen stellten sich erst mit dem Umzug der Porzellanmanufaktur 1863 in die Produktionsräume im Triebischtal ein.[1]
Literatur
- Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975.
- Verschiedene Autoren: Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Stadtmuseum Meißen, 2011.
Einzelnachweise
- ↑ Mike Huth: Artikel Aller Anfang ist schwer, in Manufakturisten als Bürger der Stadt Meißen, Stadtmuseum Meißen, 2011, S. 17 bis 27.