Äußere Wassertor
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Entlang der heutigen Leipziger Straße gab es zwei kurz aufeinanderfolgende Stadttore. Es gab das äußere und das innere Wassertor.
Diese Stadttore gehörten einmal zu den im Verlauf der Stadtmauer befindlichen Zugänge zur Altstadt bzw. zur Wasserburg. Die Stadttore waren Teile der Stadtbefestigung und meistens mit Verteidigungstürmen gesichert. Dabei gab es Türme mit Tordurchfahrt (Tortürme) oder auch Türme, die sich direkt seitlich vom Turm (Flankenturm) anschlossen. Die Altstadt war durch folgende Stadttore passierbar:
Das Brückentor, das Fleischertor, das Görnische Tor, das Lommatzscher Tor, das Jüdentor, das innere Wassertor, das äußere Wassertor und das Wassertor. In historischen Urkunden von 1287 und 1289 ist noch ein weiteres Tor überliefert. Es handelt sich dabei um das sogenannte „Windische Tor“ auch „windige Pforte“ (porta ventibilis) genannt. Es soll sich einst zwischen dem Görnischen und Lommatzscher Tor befunden haben.
Die ehemaligen Stadttore wurden ab 1826, weil sie zum Verkehrshindernis geworden waren, abgerissen. Zur Tausendjahrfeier 1929 hatte man das äußere Wassertor, das Lommatzscher Tor und das Görnische Tor temporär wieder als Attrappen aufgebaut.
Das äußere Wassertor
Das äußere Wassertor erreichte man an der Ummauerung der Wasserburg, später Jakobskapelle, als 1698 durch Befehl Augusts des Starken die Leipziger Straße durch die Wasserburg hindurchgeführt wurde. Übrig geblieben ist heute davon nur der kleine Weg der zwischen den Häusern Leipziger Straße Nr. 39 und 40 zur Elbe führt. Das äußere Wassertor wurde öfters auch missverständlich als „Elbtor“ bezeichnet. Das „innere“ Wassertor folgte kurz darauf.[1][2]
Literatur
- Helmuth Gröger: Tausend Jahre Meißen, Druck und Verlag, Klinkicht & Sohn, Meißen, 1929.
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen, Sax-Verlag, 2009, ISBN: 978-3-86729-013-5.