Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 61

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Wohnhaus „Villa Daheim“ Ossietzkystraße Nr. 61.

Das Wohnhaus Ossietzkystraße Nr. 61 befindet sich im Ortsteil Triebischtal in der Nähe der Hohen Eifer am Stadtwald. An der Ossietzkystraße befinden sich mehrere Wohngebäude aus der Gründerzeit. Das erste Wohnhaus (heute Ossietzkystraße 34) an der Straße wurde bereits 1880 gebaut. Damals existierte an der Stelle nur ein Weg. Seit dem 9. Dezember 1890 wurde die neu gebaute Straße zunächst offiziell „Jacobistraße“ genannt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Straße am 18. Oktober 1949 in „Ossietzkystraße“ umbenannt. Sie erinnert dabei an den Friedensnobelpreisträger und Publizisten Carl von Ossietzky (1889-1938), der an den Folgen der KZ-Haft im Jahre 1938 verstorben war. Die Straße ist die Fortführung der Talstraße und führt durch das Triebischtal.

Haus Ossietzkystraße Nr. 61

Das als „Villa Daheim“ in offener Bebauung errichtete Haus mit Gartenlaube und Einfriedung wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Das Gebäude besitzt eine straßenbildprägende Putzfassade mit einigen Zierelementen. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Ossietzkystraße. Die Holztür hat zwei Flügel mit Oberlicht. Beide Türflügel haben Fenster.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 254 und 255.