Wohnhaus Neugasse Nr. 26

Version vom 10. November 2025, 21:49 Uhr von Numismatikus vom Triebischtaler (Diskussion | Beiträge) (→‎Wohnhaus Neugasse Nr. 26: Korrektur.)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Dieser Artikel könnte unvollständig, unzureichend belegt oder anderweitig überarbeitungsbedürftig sein.

Du bist herzlich eingeladen, ihn zu überarbeiten und zu ergänzen (Registrierung erforderlich). Bitte entferne danach diesen Hinweis. Vielen Dank!

Wohnhaus Neugasse Nr. 26.

Das Wohnhaus Neugasse Nr. 26 befindet sich in Nähe vom Nikolaisteg (Straße), und der Görnischen Gasse in der Altstadt von Meißen. Die Neugasse ist eine innerstädtische Hauptgeschäftsstraße. Es handelt sich heute um eine Straße mit hohen Verkehrsaufkommen.

Die Neugasse wurde bereits 1529 angelegt und führte einst zu den errichteten Scheunen in denen das Getreide mit den sogenannten „Flegeln“ ausgedroschen wurde. Obwohl der dörfliche Charakter weit bis in das 19. Jahrhundert hinein erhalten blieb, verschwand die letzte Scheune durch einen Brand erst im Jahre 1925. Noch bis 1862 endete die Neugasse stadtauswärts am Stiftsweg. Am 6. Mai 1975 wurde der heutige Roßmarkt mit der Gerbergasse und der Neugasse als „Straße der Befreiung“ zusammengefasst. Mit dem Beschluss vom 25. Oktober 1990 erfolgte mit Wirkung vom 1. Januar 1991 die Rückbenennung in „Neugasse“

Wohnhaus Neugasse Nr. 26

Das als Wohnhaus in geschlossener Bebauung und mit Seitenflügel zum Hof errichtete Gebäude wurde 1903 erbaut. Das Haus ist mit der Jahreszahl „1903“ bezeichnet. Im Erdgeschoss befand sich die Gaststätte „Zum Trompeter“. Es handelt sich um einen späthistorischen Bau mit dekorativer Putzfassade und mit Jugendstilanklängen sowie einigen Zierelementen. Der Hauszugang ist als Portal gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Neugasse. Die dekorative Zugangstür ist aus Holz mit Oberlicht. Die Türflügel haben Fenster mit Ziergitter.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 237 und 238.