Wohnhaus Leipziger Straße Nr. 54, 57, 64a
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Das Wohnhaus Leipziger Straße Nr. 54, 57, 64a befindet sich in der Nähe der Meisastraße und der Fischergasse in der Altstadt von Meißen.
Ursprünglich war die Leipziger Straße bis zur Fertigstellung der Hochuferstraße ein Abschnitt der Fernverkehrsstraße Dresden-Leipzig. Zuerst trug nur der Straßenabschnitt an der ehemaligen Wasserburg diesen Namen, was auch im Stadtplan von 1830/35 belegt ist. Mit der Bildung der Gemeinde Meisatal bekam der Abschnitt, welcher durch die Gemeinde Fischergasse mit dem Ortsteil Klosterhäuser führte den Namen Leipziger Straße. Nachdem im Jahre 1928 das Meisatal nach Meißen eingemeindet wurde, gehörte auch die bisherige Leipziger Straße dazu. Die Häuser wurden dort nun durchlaufend nummeriert.
Wohnhaus Leipziger Straße Nr. 54, 57, 64a
Die als Wohnhaus und Herrenhaus sowie Wirtschaftsgebäude in offener Bebauung errichteten Häuser wurden um 1800 als ehemaliges Weingut erbaut. Das Herrenhaus um 1800 und das Gebäude Nr. 64a kam um 1910 hinzu. Das Wirtschaftsgebäude bekam die Hausnummer 54 und die beiden Nebengebäude die Hausnummern 57 sowie 64a. Das Haupthaus (Herrenhaus) ist ein repräsentatives Barockgebäude und befindet sich unmittelbar am Berghang.
Der Hauszugang wurde als Portal (Durchfahrt) gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Leipziger Straße. Das attraktive Holztor hat zwei Flügel mit Schlupftür. Das Tor besitzt keine Fenster.
Das Haus ist künstlerisch, kunsthistorisch, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 196.