Wohnhaus Heinrichsplatz Nr. 7

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Wohnhaus Heinrichsplatz Nr. 7.
Skulptur am Gebäude Heinrichsplatz Nr. 7.

Das Wohnhaus Heinrichsplatz Nr. 7 befindet sich in Nähe der Elbstraße, der Leipziger Straße und dem Stadtmuseum in der Altstadt von Meißen. Der Heinrichsplatz wird heute von Touristen wegen seiner Nähe zur Franziskanerkirche und dem Heinrichsbrunnen gern aufgesucht. Ab dem 3. Mai 1997 ist der Heinrichsplatz zur Fußgängerzone erklärt worden.

Der obere Teil vom Platz beim Hotel Goldener Löwe, wurde in der Zeit von 1581 bis 1701, als „Naschmarkt“ bezeichnet. An der Stelle wurden einst Wildbret, Geflügel, Gemüse, Obst und Süßwaren (Naschereien) wie Honig- und Pfefferkuchen verkauft. Auch Namen wie „Fischmarkt“ oder Topf- und Töpfermarkt waren um 1678 im Gebrauch und sind belegt. Der Teil des Platzes direkt an der Franziskanerkirche wechselt im Volksmund ebenfalls oft den Namen und es kommen Bezeichnungen wie „Holzmarkt“, „Fischmarkt“ oder „Kornmarkt“ vor. Am 20. April 1863 wird der gesamte Platz in „Heinrichsplatz“ umbenannt.

Wohnhaus Heinrichsplatz Nr. 7

Das Wohnhaus wurde als Wohn- und Geschäftshaus in geschlossener Bebauung und in Ecklage 1900 errichtet. Es handelt sich um einen stattlichen Bau im Stil der deutschen Neurenaissance mit einer platzbildprägenden Putzfassade und einigen Zierelementen. Das Gebäude besitzt noch Giebel und Erker vom Vorgängerbau, ebenfalls aus der Renaissancezeit. Am Erker gibt es zudem noch dekorative Portrait-Medaillons und an der Eckfassade zum Löwengäßchen befindet sich eine Steinskulptur. Im Erdgeschoss gibt es Ladeneinbauten. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls am Heinrichsplatz.

Im Haus gründete Carl Gröber am 30. Juli 1866 das erste Bankgeschäft in Meißen. Seitdem ist das Grundstück der Sitz von Banken bzw. Bankfilialen.

Das Haus ist künstlerisch, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 124 bis 126.