Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 4
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Das Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 4 befindet sich in Nähe vom Hundewinkel, der Fleischergasse und der Schlossergasse in der Altstadt von Meißen. Die Görnische Gasse ist heute eine von Touristen bevorzugte Route am Porzellanweg zur Porzellanmanufaktur Meißen.
Die Görnische Gasse, wurde und wird liebevoll auch Görnische genannt. Sie verband einst die Vorstadt Kernitz (oder Kirnicz) mit der Stadt Meißen. Die heutige aus dem historischen Weg hervorgegangene Görnische Gasse verbindet den Stadtteil Triebischtal und dass Stadtzentrum von Meißen. Nach einer umfangreichen Sanierung der Straße wurden Teile davon zu einen einmaligen Kunstprojekt. Ab Oktober 2025 wurden bisher 25 weiße Porzellan-Pflastersteine verlegt. Zehn Steine mit dem Wort „Frieden“ in unterschiedlichen Sprachen und weitere fünfzehn Steine zeigen aus Kinderzeichnungen stammende Friedenstauben. Weitere Porzellansteine werden künftig in der Görnischen Gasse noch hinzukommen.
Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 4
Das Wohnhaus wurde in geschlossener Bebauung und mit mehreren Hinterhäusern um 1580 errichtet. Das Gebäude hat man im Jahre 1800 umgebaut. Das Anwesen wurde einmal als Gast- und Brauhaus „Miltitzer Hof“ mit Wendelstein und Brunnen im Hof gebaut. Es handelt sich um einen mächtigen Renaissancebau mit einer straßenbildprägenden Putzfassade und einigen Zierelementen. Zudem gibt es eine wertvolle Innenraumgestaltung. Der Hauszugang wurde als Portal (Durchfahrt) gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Görnischen Gasse.
Das Haus ist künstlerisch, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 109.