Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 37

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Das Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 37 befindet sich in Nähe der Schlossergasse, der Fleischergasse und dem Hundewinkel in der Altstadt von Meißen. Die Görnische Gasse ist heute eine von Touristen bevorzugte Route am Porzellanweg zur Porzellanmanufaktur Meißen.

Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 37. Zustand 2012.

Die Görnische Gasse, wurde und wird liebevoll auch Görnische genannt. Sie verband einst die Vorstadt Kernitz (oder Kirnicz) mit der Stadt Meißen. Die heutige aus dem historischen Weg hervorgegangene Görnische Gasse verbindet den Stadtteil Triebischtal und dass Stadtzentrum von Meißen. Nach einer umfangreichen Sanierung der Straße wurden Teile davon zu einen einmaligen Kunstprojekt. Ab Oktober 2025 wurden bisher 25 weiße Porzellan-Pflastersteine verlegt. Zehn Steine mit dem Wort „Frieden“ in unterschiedlichen Sprachen und weitere fünfzehn Steine zeigen aus Kinderzeichnungen stammende Friedenstauben. Weitere Porzellansteine werden künftig in der Görnischen Gasse noch hinzukommen.

Wohnhaus Görnische Gasse Nr. 37

Das Wohnhaus wurde in Ecklage und mit ehemaligen Seitenflügel zur Schlossergasse in halboffener Bebauung um 1575 nach Dendro errichtet. Es handelt sich um einen Renaissancebau mit einer straßenbildprägenden Putzfassade und einigen Zierelementen. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Görnischen Gasse.

Das Haus ist städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 109.