Wohnhaus Burgstraße Nr. 27
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Das Wohnhaus Burgstraße Nr. 27 befindet sich in Nähe vom Markt und dem Baderberg in der Altstadt von Meißen. Die Burgstraße ist heute eine von Touristen bevorzugte Route zum Burgberg und zu Albrechtsburg und Dom.

In der Straße befinden sich bemerkenswerte Bürgerhäuser sowie Handwerkshäuser aus der Zeit der Renaissance. Die heutige Burgstraße wurde einst in ihrer gesamten Länge bis zum Lommatzscher Tor als „Burggasse“ bezeichnet. Im Jahre 1742 wurde die Straße auch schon einmal „Burgstraße“ genannt. Im ersten Einwohnerbuch (1890) wird die Bezeichnung „Burgstraße“ dann auch schon in Geschäftsanzeigen verwendet.
Wohnhaus Burgstraße Nr. 27
Das Wohnhaus wurde in geschlossener Bebauung und mit reizvollem Sitznischenportal im Jahre 1605 errichtet. Das Haus ist mit der Jahreszahl „1605“ bezeichnet. Später wurde das Haus überformt. Es handelt sich um einen Bau im Stil der Renaissance mit einer schön gegliederten Fassade. Im Erdgeschoss befindet sich ein Ladeneinbau. Hier befand sich einmal die Zinngießerei Lehmann – Meißen.
Das Haus besitzt eine straßenbildprägende, dekorative Putzfassade mit einigen Zierelementen. Der Hauszugang ist als Sitznischenportal gestaltet und befindet sich ebenfalls an der Burgstraße. Die Haustür hat zwei Flügel ohne Fenster.
Das Haus ist künstlerisch, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]
Literatur
- Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5.
Einzelnachweise
- ↑ Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 50.