Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 8

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Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 8.

Das Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 8 befindet sich in der Nähe vom Markt und der Rosengasse in der Altstadt von Meißen. Der Name „An der Frauenkirche“ gilt für das zweigeteilte Areal, welches sich direkt an der Frauenkirche befindet. Der Name gilt dabei auch für die heutige Grünanlage vom einstigen Kirchhof hinter der Frauenkirche am Tuchmachertor. Bis in das 19. Jahrhundert hinein ist das Gelände noch als „Kirchhof“ bezeichnet worden.

Zudem gehört zum Areal An der Frauenkirche der kleine Platz vor dem Bahrmannschen Brauhaus, welcher noch 1682 den Namen „zur Heiligen Dreifaltigkeit“ trug. Bis 1885 änderte sich der Name noch mehrfach und am 5. September 1885 erhielt das gesamte Areal den Namen „Lutherplatz“. Da es in der ehemaligen selbstständigen Gemeinde Cölln ebenfalls einen „Lutherplatz“ gab und Cölln im Jahre 1901 nach Meißen eingemeindet wurde, änderte man in der Altstadt dann nochmals am 11. Dezember 1900 den Namen in „An der Frauenkirche“.

Wohnhaus An der Frauenkirche Nr. 8

Das als Wohnhaus in geschlossener Bebauung und mit Stützmauer und Treppenaufgang errichtete Gebäude wurde bereits um 1585 gebaut. Im 17. Jahrhundert befand sich hier das Wohnhaus der Landesschulkantoren.

Es handelt sich um einen Bau im Stil des Barock mit Mansardendach. Das Haus hat eine straßenbildprägende Putzfassade und einige Zierelemente. Der Hauszugang befindet sich ebenfalls an der Straße „An der Frauenkirche“. Die Zugangstür ist aus Holz und hat zwei Flügel mit Oberlicht. Die beiden Türflügel sind ohne Fenster.

Das Haus ist ortsgeschichtlich, städtebaulich und baugeschichtlich von Bedeutung.[1]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Günter Naumann: Stadtlexikon Meißen. 1. Auflage. Sax-Verlag, Beucha 2009, ISBN 978-3-86729-013-5, S. 22 und 24.