Talschlösschen Meißen

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Das Talschlösschen im Triebischtal um 1903. Urheber Metadaten: Deutsche Fotothek.
Werbeanzeige vom Talschlösschen um 1893.

Das Talschlösschen Meißen, damals noch „Thalschlösschen“, war um 1893 eine Garten-Gaststätte im Triebischtal in der Nähe der Hohen Eifer. Die Gaststätte gab es bis zum Ende der 1980er Jahre im Meißner Stadtteil Triebischtal.

Das Gartenlokal wurde um 1890 von J. F. Sebastian geführt und befand sich am Grundstück An der Hohen Eifer Nr. 643C. Später kam das Grundstück zur „Jacobistraße“ Nr. 21 (heute Ossietzkystraße Nr. 21).[1]

Das Unternehmen

Das Gartenlokal „Talschlösschen“ ist in den Meißner Adressbüchern von 1880 bis 1950 nachweisbar und hatte viele Besitzer und Gastwirte. Beispielsweise war der Besitzer in der Zeit von 1906 bis 1916 der Gastwirt Friedrich Reichel. Es folgte um 1921 Paul Drechsler. Um 1935 war der Besitzer vom „Talschlösschen“ der Gastwirt Paul Otto und um 1950 war die Besitzerin der Gaststätte Ida Otto. In dieser Zeit gab es auch noch einen Kohlehandel und ein Fuhrgeschäft auf dem Grundstück. Ab wann und warum es zum Namen „Thalschlösschen“ oder auch „Talschlösschen“ kam ist nicht bekannt. Vermutlich handelte es sich ursprünglich um eine Ausfluggaststätte. Das Lokal hatte einst ein großes Gesellschaftszimmer mit Piano. Es gab einen schattigen Garten und eine Asphalt-Kegelbahn. [2]

Literatur

Einzelnachweise

  1. Adreß- und Geschäfts-Handbuch für Meissen-Cölln, Hintermauer, Questenberg, Neudörfchen, Ober- u. Niedermeisa, Fischergasse, Ober- u. Niederspaar, Ausgabe 1893, S. 118.
  2. Adressbuch der Stadt Meißen, 1880 bis 1950.