Sigmund Karl August Ringler
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Sigmund Karl August Ringler, auch als Karl Ringler benannt (* 6. Februar 1837 in Kloster-Kirchheim in Württemberg; † 1918 in Meißen), war ein Bossierer, Modelleur, Porzellankünstler und Manufakturist an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen.
Leben und Werk
Sigmund Karl August Ringler wurde 1837 als Sohn eines Rentamtsaktuar des Fürsten von Oettingen-Wallerstein in Kloster-Kirchheim am Ries geboren. Er besuchte die Gewerbeschule in Nördlingen und danach die polytechnische Schule in München. Er trat 1855 als Volontär in die Dienste der Königliche Porzellanfabrik zu Nymphenburg bei München ein. Unter der Leitung von Professor Eugen Napoleon Neureuther (1806-1882) war er dort hauptsächlich mit dem Modellieren von Lithographien beschäftigt.
In Meißen
Im Jahre 1856 kam S. K. A. Ringler nach Meißen und wurde an der Porzellanmanufaktur angenommen. Er arbeitete hier unter Ernst August Leuteritz als Bossierer und absolvierte eine sechsjährige Lehrzeit. Später besuchte er die Kunstakademie in München, kam aber wieder nach Meißen zurück und arbeitete an der Porzellanmanufaktur zuerst als Bossierer und später auch als Modelleur.
Sigmund Karl August Ringler gehörte mit zu den geschicktesten Künstlern der Porzellanmanufaktur Meißen, besonders in der Gestaltung von Tieren und im Fache der Ornamentik.[1][2]
In Meißen wohnt S. K. A. Ringler im Stadtteil Cölln an der Ottostraße Nr. 4. Im Adressbuch von Meißen wird er im Jahre 1908 als Modelleur und Hausbesitzer geführt. Sigmund Karl August Ringler verstirbt um 1918 in Meißen.[3]
Literatur
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler (1888), Meißen, 1888.
- Adressbuch der Stadt Meißen von 1908.
- Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975.