Schuhabkratzer an der Haustür

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Die sogenannten Schuhabkratzer an der Haustür sind heute eine immer mehr verschwindende Einrichtung zur Säuberung der Schuhsohlen und Stiefel. Bevor man ein Haus betrat konnte man sich daran die Schuhe oder Stiefel vom gröbsten Schmutz reinigen.

Ein Schuhabkratzer vor der Haustür.

Geschichte

Wann und wo es in Meißen die ersten Schuhabkratzer gab ist nicht bekannt. Vermutlich gab es jedoch schon in Zeiten der Pferde und Pferdefuhrwerke, der unbefestigten Straßen und lehmigen Fußwegen, die Schuhabkratzer an den Gebäuden der Stadt. Damit war das Reinigen der Stiefel und Schuhe von Pferdeäpfeln, Laub, Matsch und Schnee schnell erledigt. An den historischen Häusern der Altstadt von Meißen und auch in Cölln sowie den anderen Stadtteilen waren die fest angebrachten Kratzeisen aus Metall oft anzutreffen. Es gab dabei einfache „H-Modelle“ oder auch kunstvolle Schmiedearbeiten. Meistens waren die Metallvorrichtungen fest an einer Steinstufe verankert. Sie waren aber ebenfalls oft an den Gebäudewänden in der Nähe vom Hauszugang anzutreffen.

Viele der einstigen Schuhabkratzer wurden inzwischen im Zuge einer Haussanierung entfernt und nicht wieder angebracht. Begründet wird die Entfernung heute meist mit der eventuellen Stolper- und Unfallgefahr.

Kritik

Da die Schuhabkratzer vermutlich schon beim Bau der Gebäude angebracht wurden und ein entsprechendes Alter aufweisen können, wäre ein schonender Umgang, gerade an Gebäuden welche als Kulturdenkmäler beim Landesamt für Denkmalspflege Sachsen geführt werden wünschenswert.