Philipp Ernst Schindler
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Philipp Ernst Schindler (* 1695 in Dresden; † 14. Juli 1765 in Meißen), war ein Porzellanmaler und Manufakturist an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen.[1]

Leben und Werk
Philipp Ernst Schindler wurde im Jahre 1695 in Dresden als Sohn eines königlichen Silberdieners geboren. Im Jahre 1724 ist er bereits in der Werkstatt von Johann Gregorius Höroldt an der Porzellanmanufaktur Meißen beschäftigt.[2] Er wird an der Manufaktur als Fortifikation-Verwandter (Kriegsbaukunst) und Porzellanmaler geführt. 1753 heiratet er in der Stadtkirche zum zweiten Male.[3] Bei seiner zweiten Verheiratung wird er als Kunst- und Miniaturmaler und als Kondukteur der Kriegsbaukunst bezeichnet. Er wird später zum Vorsteher des Malercorps an der Königlichen Porzellanmanufaktur-Meißen berufen.
Philipp Ernst Schindler verstirbt am 14. Juli 1765 in Meißen.[4] Beim Sohn des Porzellankünstlers mit dem gleichen Namen handelt es sich vermutlich um den in Meißen geborenen Miniatur- und Schmelzmaler auf Gold, welcher später in Wien bekannt wird.[5]
Literatur
- Trauregister der Stadtkirche (Frauenkirche) von 1753, S. 163.
- Taufregister der Stadtkirche (Frauenkirche) 1727, Nr. 52, 1748, Nr. 90, 1754, Nr. 51 und 1763, Nr. 171.
- Totenbuch der Stadtkirche von 1765.
- Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler (1888), Meißen, 1888.
- Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975.
Einzelnachweise
- ↑ Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975, S. 57.
- ↑ Vergleiche dazu: Otto Walcha: Meißner Porzellan – Von den Anfängen bis zur Gegenwart, VEB Verlag der Kunst Dresden, Zweite Auflage, 1975, S. 57.
- ↑ Trauregister der Stadtkirche (Frauenkirche) von 1753, S. 163.
- ↑ Totenbuch der Stadtkirche von 1765.
- ↑ Wilhelm Loose: Lebensläufe Meißner Künstler, Meißen, 1888, S. 82.