Niederlassung Radeberger Exportbierbrauerei
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Die Radeberger Exportbierbrauerei in Radeberg hatte im Triebischtal ab 1913 bis in die 1950er Jahre eine Niederlassung im Hof des Grundstücks Bismarckplatz 1. Der Platz wurde später noch zweimal umbenannt und trägt ab dem 16. Mai 1945 den Namen Wilhelm-Walkhoff-Platz.
Von dort wurde zum Beispiel die Lieferungen von Flaschenbier sowie Bier im Fass an einzelne Händler sowie Gaststätten im Stadtgebiet von Meißen und der Umgebung organisiert. Die Waren wurden direkt von der Brauerei in Radeberg an die Niederlassung im Triebischtal angeliefert. Im Adressbuch der Stadt Meißen wird die Niederlassung der Brauerei im Jahre 1913 erstmalig aufgeführt.
Weiterhin gehörte damals die ehemalige Gaststätte „Gambrinus“, welche sich im Haus befand, ebenfalls der Brauerei in Radeberg. Entsprechende Hinweise dafür geben die bildlichen Darstellungen auf den Bleiglasfenstern, welche auch das Wappen von Radeberg zeigen. Die Gaststätte Gambrinus gehörte einst zu einer ganzen Gaststätten-Kette der Brauerei, die alle den Namen „Gambrinus“ trugen. So gab es beispielsweise auch Gambrinus-Gaststätten in Bad Schandau am Markt oder auch in Dresden. Sämtliche Gambrinus-Gaststätten waren nach einem vorgegebenen Muster eingerichtet.
Werbemedaillon
In der Durchfahrt zum Hof Wilhelm-Walkhoff-Platz 1 befindet sich auf der rechten Seite ein keramisches Werbemedaillon, welches noch heute auf die einstige Niederlassung verweist. Das Medaillon wurde um 1920 dort angebracht.
Literatur
- Verschiedene Adressbücher der Stadt Meißen ab 1914.